Fit in der Natur
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Lange Zeit wurden die Barfußläufer belächelt – doch heute liegt es voll im Trend. Zahlreiche Barfußpfade in ganz Deutschland und natürlich auch in unserer Region fördern diese wirkungsvolle Abhärtung zur Stärkung des Immunsystems und als Sturzprophylaxe im Alter.

Immer mehr Barfüssler entdecken, wie schön sich die Welt mit bloßen Füssen anfühlt und dies am besten auf abwechslungsreichen Untergründen.

 

Weitere positive Aspekte zum Barfußlaufen

  • Es stärkt Bänder, Sehnen und Muskeln. Durch die Aktivierung der Muskelpumpe wird die Venentätigkeit unterstützt.
  • Es verbessert die Motorik
  • Es trainiert die Sensorik – es optimiert die Koordination
  • Es hilft bei Burnout-Symptomen
  • Es beugt Fußpilz vor
  • Es baut das Fußgewölbe auf
  • Es stabilisiert den Rücken
  • Es kräftigt die Beinmuskulatur
  • Es richtet die Wirbelsäule auf
  • Korrigiert Beckenschiefstellungen
  • Entspannt Rücken, Nacken- und Schultermuskeln
  • Massiert die Fußreflexzonen
  • Entspannt Körper und Geist
  • Barfußlaufen erdet
  • Erdung fördert optimale Gesundheit und Leistungsfähigkeit im Alltag
  • Es stellt den naturgegebenen elektrischen Grundzustand des Körpers her und erhält ihn aufrecht.

 

Der Kneipp-Verein Bad Schwalbach e.V. bietet geführte Barfußwanderungen in Bad Schwalbach und Schlangenbad sowie Sondertermine an. Infos und Anmeldungen bei Christine Ott, Tel. 06126/5097394 oder Hannelore Schmiechen, Tel. 0160/94663325.

Als Highlight eines jeden Jahres gibt es eine Barfußwanderung auf dem Rheinsteig von Bornich bis zur Loreley – für Neugierige und Fortgeschrittene, in 2015 am 29.08.

In 2016 kann der Kneipp-Barfußpfad sein 10-jähriges Jubiliäum feiern. Er befindet sich im Kurpark Bad Schwalbach, hinter dem Golfhaus am Schwalbenbrunnen, ist rund 750 Meter lang und wurde am 25. Juni 2006 eingeweiht.

Wer seine Füße regelmäßig „freilässt“, tut viel für die Gesundheit. Sand und Gras massieren die Fußsohlen und trainieren deren hoch entwickelten Tastsinn. Gehen Sie zwischen den Stationen über flaumiges Gras, Maulwurfhügel, weichen Sand und auch mal etwas pieksenden Schotter.

An siebzehn Stationen sollen Gäste und Einwohner wieder für die Natur sensibilisiert werden. Sie laufen auf Waldboden mit Laubblättern und Nadeln, sie gehen über Mulch, der die Fußreflexzonen anregt. Das Laufen über Kies, Schotter und Splitt hinterlässt ein prickelndes Erlebnis an den Füßen. Beim Balancieren im Sandbett kann der Gleichgewichtssinn und die Geschicklichkeit trainiert werden. Da Bad Schwalbach auch Moorheilbad ist, lag es nahe, dieses Naturprodukt in den Pfad einzubinden. Beim Gang durch den Moorgraben lässt sich die kräftigende, schmerzlindernde und durchblutungsfördernde Wirkung dieses Naturheilmittels erleben. Neue Impulse erleben die Füße, wenn sie über einen Knüppeldamm marschieren müssen. Eine prickelnde Massage für die Fußsohlen ist mit dem Gang über Wiesenstoppeln garantiert. Neben diesen Stationen bietet der Kneipp-Barfußpfad im Bad Schwalbacher Kurpark noch das Laufen über Holzpflaster und über Rundkiesel, bevor das erfrischende Wassertreten durch das Bachbett des Menzebaches den Parcours beendet – allerdings lässt er sich auch mehrfach durchlaufen. Schöne Sitzgruppen laden zum Verweilen am Barfußpfad ein. In der Mitte des Parcours befindet sich mit dem Schwalbenbrunnen, einer der zahlreichen mineralischen Brunnen der Kurstadt. Wem es nach einem erfrischenden eisenhaltigen Trunk dürstet, der sollte auch hier Station machen. Apropos Station: Direkt am Schwalbenbrunnen befindet sich die Station der Kurbahn.

 

Barfußlaufen ist eine Naturarznei, die viel zu wenig genutzt wird.

Zitate Sebastian Kneipp:

… und die erst, die meinen, es sei eine Schande, die Füße sehen zu lassen; ja heilige Tausend, ich möchte nur wissen, ob denen it (nicht) der Herrgott d’Füß erschaffen hat.

 

Stellt einmal einen Modeschuh neben euren Fuß und seht, ob die Arbeit des Schusters zum Werke des allmächtigen Schöpfers paßt.

 

Das natürlichste und einfachste Abhärtungsmittel bleibt das Barfußgehen.

 

Ein Hauptübel unserer Zeit ist die Beschuhung.

 

Durch die Not bin ich zum einfachen Leben gekommen, und da bin geblieben. Bis heute.

 

Man kann das Barfußgehen recht gut als Zugpflaster nennen das alle schlechten Stoffe in die Füße zieht und von da ableitet.

 

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