Winterruhe im Kräuterbeet
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Wenn es November wird, ist für fast alle Kräuter im Garten die Erntezeit vorbei.

Saisonende im Beet bedeutet aber nicht Verzicht auf Kräuter.

Es gibt verschiedene Methoden zum Haltbarmachen.

 

Kräuter ernten und trocknen

Wichtig für die Kräuterernte ist der richtige Zeitpunkt. Die höchste Konzentration an gesunden Inhaltsstoffen wird kurz vor der Blüte erreicht.

Wählen Sie zum Abschneiden einen trockenen Tag und achten Sie darauf, dass die Pflanzen nicht mehr feucht vom Tau sind.

Solche mit Pilz-oder Schädlingsbefall eignen sich natürlich nicht zum Weiterverwenden.

Die Kräuter werden portionsweise mit Küchengarn gebündelt.

 

Kräuter am Garn

 

Die Kräuterkette wird dann an einem luftigen, aber windgeschützten Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung aufgehängt.

Einerseits verflüchtigen sich viele Inhaltsstoffe bei zu viel Wind und Sonne, andererseits begünstigen zu wenig frische Luft oder zu viel Feuchtigkeit die Schimmelbildung.

Sind die Pflanzen rascheltrocken, dann streift man die Blätter ab und bewahrt sie in einem möglichst dunklen Glasbehälter auf.

Die meisten Kräuter halten so präpariert bis zur nächsten Freiluftsaison.

 

 Kräuter am Garn haengend

 

Petersilie einsalzen

Etwas aus Omas Trickkiste: Ein Gewichtsteil Salz, vier Gewichtsteile Petersilie in ein Schraubdeckelglas geben, umschütteln und kühl stellen.

So kann man sehr lange noch frische Petersilie genießen.

 

Kräuter einfrieren

Die Kräuter werden gewaschen, trockengetupft, fein geschnitten und in geeigneten Behältern eingefroren. Auf die Art bleibt am Meisten von den ursprünglichen Inhaltsstoffen erhalten.

Besonders Kräuter mit ätherischen Ölen( die, die besonders intensiv duften) behalten so viel mehr Aroma als in getrockneter Form.

 

Eine weitere Methode zum Konservieren, das Einlegen in Essig oder Öl werde ich beim Nächsten Mal vorstellen, wenn das Thema heißt:

„Geschenke mit Kräutern“.

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