Neues vom Baum
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Wenn die Baumkronen immer farbenfroher werden und die Wälder wie ein gelb-rot-orangenes Meer scheinen, dann weiß man, dass es Herbst ist. Doch sobald das erste bunte Blatt den Boden berührt, werden deutschlandweit die Rechen und Laubsauger gezückt - Dabei sollte man das Laub in seinen Gärten viel lieber liegenlassen.

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Sobald es kälter wird und auf den Winter zugeht, suchen viele Tiere einen Unterschlupf. Laubhaufen werden dann wahrhaftig zum Tierhotel. Igel, die auf der Suche nach einem Platz für ihren Winterschlaf sind, nutzen sie gerne als Schutz vor der kalten Jahreszeit, aber auch viele andere Kleintiere, wie Regenwürmer, Käfer, Molche, Raupen, Erdkröten und Insekten ziehen sich ins Laub zurück.

Im Frühjahr wird der belebte Laubhaufen dann nicht nur zum tollen Beobachtungsort für Naturfreunde, sondern auch zur gärtnerischen Stütze.

Die vielen unterschiedlichen Kleintiere, die es in Laubhäufen gibt, sind natürliche Schädlingsbekämpfer und leisten einen großen Teil zur Bodenaufbereitung.

Aber auch das Laub selbst ist kein Abfall sondern dient als natürliche Recycling-Methode. In Beete eingearbeitet hält es den Boden feucht und dient als Nährstoff für Mikroorganismen und Regenwürmer. Daraus entsteht dann wiederrum natürlicher Dünger, von dem die Pflanzen im Frühjahr profitieren können.

Und auch wer seine Pflanzen beim Überwintern unterstützen möchte, kann Laub nutzen. Kleine Laubhäufchen um die Pflanzen herum schützen vor Frost und fungieren quasi als Wintermantel.

Das heißt: Einfach mal das Laub liegenlassen und die herbstlichen Farben, Geräusche und Gerüche genießen.

Hier gibt es weitere nützliche Tipps zum "Wilden Garten".

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